Summary of a relationship
Wie fängt man da am besten an? Wenn eine Beziehung, meinerseits die erste wohlgemerkt, drei Jahre anhält, große Schwierigkeiten überwindet, mich auf den Weg zum Erwachsenwerden begleitet, kann man das zusammenfassen? Im Moment hasse ich uns beide dafür, dass es diese Beziehung überhaupt gegeben hat, denn ohne sie, müßte ich mich jetzt nicht entlieben. Erst vor einer Woche sahen wir eine Show in welcher berichtet wurde, dass Liebeskummer wie ein Drogenentzug wirkt. Aber der Unterschied ist: Für einen Drogenentzug gibt es professionelle Hilfe, aber ich bin auf mich allein gestellt. Klar, ich könnte Freunde anrufen, aber wozu? Um mir anzuhören dass es auch endlich Zeit, wurde? Dass sie es schon immer gesagt haben? Nein. Darauf habe ich keine Lust. Ich hoffe da lieber, dass der Entzug schnell vorbei geht. Aber ich befürchte jetzt schon, dass diese Hoffnung nicht in Erfüllung gehen wird. Wir können und ja nicht mal richtig trennen mit einer Aussprache, weil keiner die Gründe des anderen versteht, keiner von seiner Meinung wegwill. Oh ja, ich schliesse mich da ein. Aber ich stehe auch dazu, nachgegeben habe ich zu oft, wenn meine jetzige Sturheit das Ende ist, dann muss es eben so sein. Was ist denn schlimmer, mein temporärer Schmerz, oder einer, der immer und immer wieder kehren wird?
Aber das hört sich alles so negativ an. Wir hätten nicht eine dreijährige Beziehung gehabt ohne gute Zeiten...Es fing damals Ende 2004 an, über ein Internetforum, ich in NY, er war nachts, also für mich abends, wach und auch da. Man kam sich näher, schrieb sich schöne Dinge und es erwischte mich. Erst im August 2005 sahen wir und das erste mal. Und ich wusste, meine Entscheidung direkt zu ihm zu ziehen war die richtige. Wir hatten drei gemeinsame Wohungen, eine Phase mit getrennten Wohungen, aber wir haben nie voneinander lassen können. Gemeinsamkeiten wie Kochen, Reden, Spazieren gehen und sogar Banalitäten wie Fernsehshow vereinten uns, schweißten uns zusammen. Doch leider waren unsere Ziele nie dieselben. Oder auch die Mentalitäten. Ich will hochhinaus, er stellt sich immer unter den Scheffel. Ich arbeite viel und tue viel für einer gemeinsame Zukunft, er resigniert. So kann es nunmal nicht klappen. Eine Schuldfrage möchte ich gar nicht klären, die gibt es nicht zu klären. Wir haben uns vermutlich gegenseitig unterschätz, aufgrund des Alters. Er ist über 10 Jahre älter, da habe ich ihn anders erwartet. Natürlich war ich froh, dass er in vielen Dinen ist wie ich und nicht so überreif, aber manchmal hätte ich mir mehr Reife gewünscht. Und er sich von mir natürlich weniger Dominanz...
Schade dass wir nicht gemeinsam uns Hilfe holen können, ich wäre dazu nur aller Zeit bereit. Ich glaube immer noch an das Motto "Never change a winning team". Aber allene Glauben bringt nichts.
Ich danke dir an dieser Stelle für die eigentlich sehr schöne Zeit die ich mit dir hatte. Und auch wenn du es mir nicht glauben willst, aber ich habe sehr viel von dir gelernt und auch mitgenommen was mir in der Zukunft hoffentlich weiter helfen wird.
Aber das hört sich alles so negativ an. Wir hätten nicht eine dreijährige Beziehung gehabt ohne gute Zeiten...Es fing damals Ende 2004 an, über ein Internetforum, ich in NY, er war nachts, also für mich abends, wach und auch da. Man kam sich näher, schrieb sich schöne Dinge und es erwischte mich. Erst im August 2005 sahen wir und das erste mal. Und ich wusste, meine Entscheidung direkt zu ihm zu ziehen war die richtige. Wir hatten drei gemeinsame Wohungen, eine Phase mit getrennten Wohungen, aber wir haben nie voneinander lassen können. Gemeinsamkeiten wie Kochen, Reden, Spazieren gehen und sogar Banalitäten wie Fernsehshow vereinten uns, schweißten uns zusammen. Doch leider waren unsere Ziele nie dieselben. Oder auch die Mentalitäten. Ich will hochhinaus, er stellt sich immer unter den Scheffel. Ich arbeite viel und tue viel für einer gemeinsame Zukunft, er resigniert. So kann es nunmal nicht klappen. Eine Schuldfrage möchte ich gar nicht klären, die gibt es nicht zu klären. Wir haben uns vermutlich gegenseitig unterschätz, aufgrund des Alters. Er ist über 10 Jahre älter, da habe ich ihn anders erwartet. Natürlich war ich froh, dass er in vielen Dinen ist wie ich und nicht so überreif, aber manchmal hätte ich mir mehr Reife gewünscht. Und er sich von mir natürlich weniger Dominanz...
Schade dass wir nicht gemeinsam uns Hilfe holen können, ich wäre dazu nur aller Zeit bereit. Ich glaube immer noch an das Motto "Never change a winning team". Aber allene Glauben bringt nichts.
Ich danke dir an dieser Stelle für die eigentlich sehr schöne Zeit die ich mit dir hatte. Und auch wenn du es mir nicht glauben willst, aber ich habe sehr viel von dir gelernt und auch mitgenommen was mir in der Zukunft hoffentlich weiter helfen wird.
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