A tree grows in Brooklyn

Veröffentlicht auf von Luxuria

Kennt jemand von euch vielleicht dieses wundervolle Buch geschrieben von Betty Smith? Ich es gerade gelesen und fand es toll. Die Geschichte ist eine Art Autobiographie von einem Mädchen das vor rund 100 Jahren in Brokklyn lebte. Ihre Großeltern waren Immigranten und sie lebte in einer typischen Immigrantensiedlung. Es ist sehr interessant zu lesen, wie hart das Leben war, wie billig alles war und was sich so alles verändert hat. Z.B. machte sie das, was heutige Kinder in Amerkia an Halloween machen, damals am Thanksgiving Tag. Eine Erklärung wie es zu der Veränderung später kam, liefert das Buch leider nicht. Oder der schnelle Wandel in der Gesellschaft, ihre Großeltern, die immigriert hatten, waren gar nicht gebildet gewesen, ihre beiden Eltern hatten eine Grundausbildung, konnte aber nicht mehr die Muttersprache, und die Hauptfigur in dem Buch ging sogar aufs College, die Sprache ihrer Großeltern konnte sie aber auch nicht mehr.. Wenn man bedenkt, wieviele hier seit Generationen leben und die Deutsche Sprache nicht beherrschen...oder auch in anderen Ländern und die dortige Amtssprache nicht sprechen wollen...Tja, damals war man wohl konsequenter, wenn man seinem Land den Rücken kehrte, dann auch voll und ganz.
Ach ja, eines fand ich noch ganz lustig: Als Frankreich sich weigerte die Amerikaner im Irakkrieg zu unterstützen, hörte man ja auf (oder versuchte es jedenfalls) Pommes "french fries" zu nennen. Sowas gab es schon mal während dem 1. WK, wo alle den Deutschen die Schuld gaben: Damals war es dann in Amerika verboten "sauerkraut"    zu sagen, es hiess "Liberty Cabbage" stattdessen....Liberty Cabbage, Liberty Fries, die könnte ja ruhig mal ein wenig kreativer werden...Und das mit der Liberty überdenken...
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